Herkömmliches Papier statt starrer Glasträger soll die Grundlage für neuartige E-book-Displays bilden und den vertrauten Fühleindruck einer gedruckten Zeitung mit einem elektronischen Monitor kombinieren. Ziel sind keine Alternativen zu herkömmlichen Displays, sondern günstig produzierbare Monitore mit der Haptik von klassischem Papier, die nur einige Tage genutzt und danach leicht recycelt werden könnten. >>>

April, 2012
Schon immer war es eine besondere Herausforderung für Grafik Designer Plattenlabels zu designen. Unser Tipp: Eine Sammlung besonders gelungener Werke kann hier besichtigt werden.
Diese Gleichung nahmen sich ein paar junge Amerikaner als Vorbild und stellten es sogleich auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter vor. Ihnen schwebt eine Uhr, die Pebble getauft wurde, vor, mit der es möglich sein wird, Informationen von seinem Smartphone (Android und iOS) zu beziehen...und nicht nur das, man kann damit sein Telefon auch steuern. Es verfügt zwar über keinen Touchscreen (der Akkulaufzeit zuliebe), aber über dezente Tasten und einen Beschleunigungssensor.
Und das dieses Konzept anscheinend so viele Menschen begeistert hat, wurden innerhalb kürzester Zeit über 3 Millionen Euro gespendet..und die Aktion läuft immer noch.
Zu erwarten ist die Uhr noch in diesem Jahr.
Aber seht selbst:
Google hat immer wieder Projekte vorgestellt, die über reine Internet-Dienste hinausgehen oder diese für künftige Anwendungen weiterentwickeln sollen - so etwa ein "fahrerloses Auto". Ende vergangenen Jahres machte zudem ein geheimnisvolles Forschungslaber unter dem Namen "Google X"Schlagzeilen, obwohl niemand so recht wusste, was dort eigentlich entwickelt werden soll. Nun offenbaren Google-Mitarbeiter ein erstes Projekt dieses Labors:Google Glass, eine Brille mit Micro-Display und Kamera, das dem Träger zur Unterstützung durch Augmented Reality verhilft.
Die Brille soll dem Träger im normalen Alltag Informationen in das Gesichtsfeld einblenden – dies sollen aber nicht nur, wie bei anderen Augmented-Reality-Projekten, Angaben zu den im Blickfeld befindlichen Objekten sein. So könnte die Brille auch über anstehende Termine informieren, ortsbezogene Daten sammeln und damit Bezüge zu Freunden und Infos aus dem Netz herstellen, Nachrichten von Freunden aus Social Networks einblenden und Angaben darüber machen, wie sich das Wetter denn weiter entwickelt. Auch gibt es Ideen, mit der Brille Bilder und Videos aufzunehmen und sie gleich über Social Networks zu teilen und zu kommentieren.
Google zeigt einige Designstudien, wie so etwas aussehen könnte; in einem Video stellen die Google-Ingenieure einige Ideen zu der Funktionsweise vor. Auf Google+ hat das Projekt eine eigene Seite eingerichtet, auf der die Entwickler auch nach den Vorstellungen der Nutzer fragen, was so eine Brille denn für Funktionen haben könnte.

